Symptome der Kryptopyrrolurie

Die Symptomatik kann z.B. mit mangelnden Kurz­zeitgedä­chtnis, zwischen­menschlichen Kommunikation, Erschöpfungszuständen, Unkonzentriert­heit, Lern­störungen und fehlenden Traum­erinnerung einhergehen. Dies kann sich unter Stresssituationen, Leistungsdruck und Blackouts in der Schule und im Alltag nochmals verstärken. Angst­zustände können bei den Betroffenen daraufhin die Folge sein. Ein oft beschriebenes Phänomen ist die familiäre Häufung, daher ist eine ausführliche Familien­anamnese sinnvoll.

Aufgrund dieser Symptome wird es oft bei Kindern mit dem Aufmerk­samkeitssynd ­ rom ( ADS und ADHS ) in Verbindung genannt. Gleichermaßen können Erwachsene von dieser Symptomatik betroffen sein. Aufgrund des Verlustes von lebenswichtigen Energieträgern über Jahre hinweg, kann es sich im Erwachsenenalter potenzieren.

Kryptopyrrolurie ist keine „neue Krankheit“ – es ist eine bereits  vergessene Stoffwechselerkrankung. Bereits vor 40 Jahren von Carl C. Pfeiffer beschrieben, geht sie mit einer enzymatischen Störung des Häm-Stoffwechsels (roter Blutfarbstoff) einher. Eine vermehrte Ausscheidung von Pyrrolen im Urin ist die Folge, anstatt über Gallefarbstoffe im Stuhl.

Pyrrole stellen eine Anzahl von Abbauprodukten dar, welche Bestandteil des Häm-Stoffwechsels sind. Unter diesen Umständen gehen sie eine Verbindung mit Vitamin B6 und Zink ein. Dies kann dazu führen,  dass die Betroffenen in einen chronischen defizitären Zustand geraten. Eventuell können auch ein Ungleichgewicht an Mikronährstoffen und Spurenelementen vorliegen. Dadurch kann sich die KPU durch vielfältigste Symptome in fast allen Organsystemen bemerkbar machen.

Diagnostik

Die Bestimmung von Kryptopyrrol wird in einem aufwendigen Verfahren im Speziallabor über zwei Urinproben durchgeführt.

Desweiteren ist es sinnvoll eine Vollblutmineralanalyse durchzuführen und entsprechend der Beschwerden eine individuell angepasste Diagnostik nach sich ziehen (Darmdiagnostik, Speichelproben).

Therapie

Seit längerem stehen spezielle Infusionskonzepte (Substanzen über die Vene zuführen) zur Verfügung, um einen schnelleren Wirkeintritt und geringen Wirkstoffverlust der notwendigen Substanzen zu ermöglichen.

Entsprechend der Laboranalyse ist es notwendig Minerale, Vitamine und / oder Spurenelemente, Prä- und Probiotika zur Darmsanierung dem Körper zuzuführen.

Begleitend dazu sind bestimmte Ernährungsaspekte zu berücksichtigen und in den Alltag entstressende Maßnahmen einzubringen. Wobei das Letztere sehr individuell, entsprechend der Möglichkeiten gemeinsam erarbeitet werden kann.

Hilfe und Beratung

Heilpraktikerin und KPU-Therapeutin Jana Mehnert in Heidenau (bei Dresden)

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